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Sonstige Bezeichnungen |
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C |
COMMERCIAL = Leicht-LKW-Reifen |
E4 |
Reifen nach ECE-Regelungen genehmigt, die Zahl gibt das Genehmigungsland an (Österreich hätte die Kennzahl 12) |
M+S |
MUD AND SNOW = Matsch- und Schneereifen, also Reifen für den Winter- und Schlechtwegeeinsatz; bespikbare Reifen sind zusätzlich mit einem E gekennzeichnet |
RF |
REINFORCED = Bezeichnung für Reifen mit verstärkter Karkasse und damit erhöhter Tragfähigkeit - vor allem für Transporter; siehe auch: EL, XL |
SFI |
SIDE FACING INWARDS = Innenseite bei asymmetrischen Reifen |
SFO |
SIDE FACING OUTWARDS = Außenseite bei asymmetrischen Reifen |
TL |
TUBELESS = schlauchloser Reifen |
TT |
TUBETYPE = Reifen in Schlauchausführung |
TWI |
THREAD WEAR INDICATOR = Markierung für die maximale Profilabnutzung in den Hauptprofilrillen |
XL, EL |
EXTRA LOAD = Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit; siehe RF |
Laufrichtungsanzeige |
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Bei Reifen mit laufrichtungsgebundenem Profil gibt es auf der Seitenwand einen Pfeil oder einen Hinweis, der die vorgeschriebene Drehrichtung angibt. Sind sie auf der Felge aufgezogen, können sie nur noch auf einer Fahrzeugseite montiert werden und beispielsweise nicht mehr über Kreuz getauscht werden. Insbesondere Winterreifen und Reifen für hohe Geschwindigkeiten sind in der Regel mit einer vorgegebenen Laufrichtung gekennzeichnet. Ein gegen die vorgegebene Laufrichtung montierter Reifen äußert sich durch übermäßige Geräuschentwicklung, hohen Verschleiß und eventuell verschlechtertes Fahrverhalten. Im Extremfall kann es zu einem Reifenschaden kommen. |
DOT Nummernsystem |
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DOT |
DEPARTMENT OF TRANSPORTATION (= US-Verkehrsministerium) -- der Reifen hat die Prüfung nach FMVSS 109, 110 oder 119 (Federal Motor Vehicle Safety Standard) bezüglich Hochgeschwindigkeit, Abmessungen, Seitenwandbeschriftung u.a., Höchstlast und Luftdruck, den Felgenabdruck- und den Dorndurchstoßtest bestanden |
BT |
Produktionsstandort des Reifenherstellers, weltweit geregelt |
XX |
Reifengröße - in den USA genormt, in der restlichen Welt hat jeder Hersteller unterschiedliche Kennzeichnungen eingeführt |
ABCD |
Reifenausführung wie: Lagenzahl, Speedindex, Typ u.s.w. |
0201 |
Herstellungdatum, die ersten beiden Stellen geben die Woche, die letzten beiden Stellen das Herstellungsjahr an; in unserem Beispiel also die 2. Woche des Jahres 2001 |
Die Reifen vor dem Abmontieren kennzeichnen. Dadurch ist es möglich die Reifen im nächsten Sommer wieder an gleicher Position zu montieren. Je nach Profiltiefe können auch die Reifen der Vorderachse mit denen der Hinterachse getauscht werden. Dadurch werden die Reifen gleichmäßiger abgefahren. Den Luftdruck um rund 0,5 bar erhöhen. Die Reifenoberfläche auf Schäden untersuchen und Fremdkörper aus dem Profil entfernen. Die Reifen kühl, trocken und dunkel lagern. Darauf achten, dass sie nicht mit Öl, Fett oder Lösungsmitteln in Berührung kommen. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht stehen, mit Felgen kann man sie an der Wand aufhängen oder liegend übereinander stapeln.Bei Winterreifen sollte man darauf achten, dass die Profiltiefe mindestens noch vier Millimeter beträgt. Generell schreibt der Gesetzgeber mindestens 1,6 Millimeter vor. Reifen, die älter sind als acht Jahre sollten unabhängig von der Profiltiefe über den Handel entsorgt werden.
Bei Kontrolle des Reifendrucks ist es ebenfalls notwendig, den Verschleiß der Lauffläche zu kontrollieren. Auf der Reifenflanke befinden sich TWI-Indikatoren, die auf die Verschleißanzeiger hinweisen. Der Reifen darf nicht bis zum, in das Profil eingearbeiteten, Verschleißanzeiger abgefahren werden und sollte einen gleichmäßigen Verschleiß auf der gesamten Fläche aufweisen. "Der Verschleißanzeiger von 1,6 Millimeter weist auf die gesetzlich vorgeschriebene Minimalhöhe des Reifenprofils hin".