ALUFELGEN IM WINTER ?
Selbstverständlich! Stahlfelgen rosten gerne, besonders an den Schweißnähten und vor allem unter den widrigen Bedingungen im Wintereinsatz. Aluminium hingegen ist völlig unempfindlich gegen Rost. Zudem sind wintertaugliche Felgen mit mehreren Schichten Lack gegen das aggressive Wintersalz geschützt, damit die Felge nicht bereits beim kleinsten Kratzer hässlich anläuft.
Doch nicht alle Leichtmetallfelgen sind tatsächlich für den Wintereinsatz geeignet, sodass bei ReifenOnline wintertaugliche Felgen mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet sind.
Noch ein Tipp: Reinigen Sie die Felgen regelmäßig von Bremsstaub, Salz und Matsch und achten Sie bei der Montage von Schneeketten darauf, dass die Außen- und Spannketten das Leichtmetall nicht berühren - dann steht Ihrem formschönen Fahrvergnügen auch bei widrigen Witterungsverhältnissen nichts mehr im Wege.

BILLIGREIFEN ?
Im Rahmen eines Vergleichstests hat sich die Zeitschrift
AutoBild in ihrer Ausgabe 4/2006 der Frage angenommen, wie gut so genannte Billigreifen vom Discounter oder aus dem Internetversandhandel sind. Zum Vergleich ließen die Tester daher mit dem Maxxis "MA-W1", Nankang "SV-1", Nexen "Win-Guard", Tigar "Winter A" sowie Trayal "T-200" fünf Winterreifenmodelle, welche die Redaktion des Blattes dieser Kategorie zuordnet, gegen den "WinterContact TS 810" von Continental antreten. Als Testfahrzeug kam ein VW Golf V zum Einsatz. Alle Reifen wurden in der Dimension 195/65 R15 an dem Auto montiert - bis auf den T-markierten Trayal ansonsten samt und sonders mit dem Geschwindigkeitsindex H (bis 210 km/h). Als Testkriterium beschränkte man sich auf das Bremsverhalten und hier insbesondere auf die Verzögerungswerte auf nasser Fahrbahn. "Unsere Testmessungen aus 100 km/h lassen nur ein Urteil zu: Finger weg!", lautet das Fazit des Tests. Den "Billigheimern" attestiert AutoBild durch die Bank "erschreckende Schwächen".

KENNZEICHNUNG - IHR REIFEN GIBT AUSKUNFT

1

205

Reifenbreite in mm

2

55

Verhältnis von Reifenhöhe und Reifenbreite

3

R

Bauweise (hier: Radial = "Gürtelreifen")

4

16

Felgendurchmesser in Zoll

5

91

Tragfähigkeits-Kennzahl (Load-Index)

6

W

Geschwindigkeitssymbol (Speed-Index)

7

0201

Herstellungsdatum
(2. Woche 2001)

Sonstige Bezeichnungen

C

COMMERCIAL = Leicht-LKW-Reifen

E4

Reifen nach ECE-Regelungen genehmigt, die Zahl gibt das Genehmigungsland an (Österreich hätte die Kennzahl 12)

M+S

MUD AND SNOW = Matsch- und Schneereifen, also Reifen für den Winter- und Schlechtwegeeinsatz; bespikbare Reifen sind zusätzlich mit einem E gekennzeichnet
Achtung: Lediglich mit einem Schneekristall gekennzeichnete Reifen OHNE die Bezeichnung M+S (MS, M/S, M.S., M-S) gelten in Österreich nicht als Winterreifen. Diese Kennzeichnung ist außerhalb Nordamerikas gegenstandslos.

RF

REINFORCED = Bezeichnung für Reifen mit verstärkter Karkasse und damit erhöhter Tragfähigkeit - vor allem für Transporter; siehe auch: EL, XL

SFI

SIDE FACING INWARDS = Innenseite bei asymmetrischen Reifen

SFO

SIDE FACING OUTWARDS = Außenseite bei asymmetrischen Reifen

TL

TUBELESS = schlauchloser Reifen

TT

TUBETYPE = Reifen in Schlauchausführung

TWI

THREAD WEAR INDICATOR = Markierung für die maximale Profilabnutzung in den Hauptprofilrillen

XL, EL

EXTRA LOAD = Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit; siehe RF

Laufrichtungsanzeige

 

Bei Reifen mit laufrichtungsgebundenem Profil gibt es auf der Seitenwand einen Pfeil oder einen Hinweis, der die vorgeschriebene Drehrichtung angibt. Sind sie auf der Felge aufgezogen, können sie nur noch auf einer Fahrzeugseite montiert werden und beispielsweise nicht mehr über Kreuz getauscht werden. Insbesondere Winterreifen und Reifen für hohe Geschwindigkeiten sind in der Regel mit einer vorgegebenen Laufrichtung gekennzeichnet. Ein gegen die vorgegebene Laufrichtung montierter Reifen äußert sich durch übermäßige Geräuschentwicklung, hohen Verschleiß und eventuell verschlechtertes Fahrverhalten. Im Extremfall kann es zu einem Reifenschaden kommen.

DOT Nummernsystem
zum Beispiel DOT BT XX ABCD 0201

DOT

DEPARTMENT OF TRANSPORTATION (= US-Verkehrsministerium) -- der Reifen hat die Prüfung nach FMVSS 109, 110 oder 119 (Federal Motor Vehicle Safety Standard) bezüglich Hochgeschwindigkeit, Abmessungen, Seitenwandbeschriftung u.a., Höchstlast und Luftdruck, den Felgenabdruck- und den Dorndurchstoßtest bestanden

BT

Produktionsstandort des Reifenherstellers, weltweit geregelt

XX

Reifengröße - in den USA genormt, in der restlichen Welt hat jeder Hersteller unterschiedliche Kennzeichnungen eingeführt

ABCD

Reifenausführung wie: Lagenzahl, Speedindex, Typ u.s.w.

0201

Herstellungdatum, die ersten beiden Stellen geben die Woche, die letzten beiden Stellen das Herstellungsjahr an; in unserem Beispiel also die 2. Woche des Jahres 2001


LAGERUNG - REIFEN RICHTIG LAGERN
Schade! Der Sommer ist vorbei. Wenn Sie ihr Fahrzeug nun wieder auf Winterreifen umrüsten, sollten Sie die Sommerreifen richtig einlagern und sie nicht einfach achtlos in der Garage oder im Keller abstellen:
Die Reifen vor dem Abmontieren kennzeichnen. Dadurch ist es möglich die Reifen im nächsten Sommer wieder an gleicher Position zu montieren. Je nach Profiltiefe können auch die Reifen der Vorderachse mit denen der Hinterachse getauscht werden. Dadurch werden die Reifen gleichmäßiger abgefahren. Den Luftdruck um rund 0,5 bar erhöhen. Die Reifenoberfläche auf Schäden untersuchen und Fremdkörper aus dem Profil entfernen. Die Reifen kühl, trocken und dunkel lagern. Darauf achten, dass sie nicht mit Öl, Fett oder Lösungsmitteln in Berührung kommen. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht stehen, mit Felgen kann man sie an der Wand aufhängen oder liegend übereinander stapeln.
Bei Winterreifen sollte man darauf achten, dass die Profiltiefe mindestens noch vier Millimeter beträgt. Generell schreibt der Gesetzgeber mindestens 1,6 Millimeter vor. Reifen, die älter sind als acht Jahre sollten unabhängig von der Profiltiefe über den Handel entsorgt werden.
Unser Tipp: Viele Reifenhändler, insbesondere die Montagepartner von ReifenOnline bieten gegen geringe Gebühr die fachgerechte Einlagerung (und notfalls auch Entsorgung) Ihrer Reifen an.

WAS IST EIN NEUREIFEN?
Das Herstellungsdatum eines Reifens erkennen Sie an der DOT-Nummer, einer zwingend vorgeschriebenen Kennzeichnung an der Reifenflanke (siehe: Kennzeichnung).
Doch wie alt darf nun ein Reifen sein, dass er noch als "Neureifen" gilt?
Der Verband der Österreichischen Reifenhändler bezieht hier sehr eindeutig Stellung: Seine Mitglieder haben sich verpflichtet, keinen Reifen zu verkaufen, der älter als drei Jahre ist.
Die Reifenindustrie geht jedoch noch um einiges weiter: Namhafte Hersteller garantieren, dass auch ein mehrere Jahre sachgemäß gelagerter Reifen der Spezifikation eines "Neureifens" entspricht und die angestrebte Ausgewogenheit der Reifeneigenschaften erhalten bleibt.
 
Lesen Sie dazu die Stellungnahmen der Reifenhersteller im Original, indem Sie auf die kleinen Vorschaubilder klicken. http://www.reifen-und-felgen.at/bilder/lexikon/ra_bridgestone.gif

http://www.reifen-und-felgen.at/bilder/lexikon/ra_dunlop.gif
http://www.reifen-und-felgen.at/bilder/lexikon/ra_metzeler.gif
http://www.reifen-und-felgen.at/bilder/lexikon/ra_michelin.gif

NOTLAUFREIFEN
Reifen nit Notlaufeigenschaften - je nach Hersteller mit "GMT", "RunFlat", "DSST" oder "ZP" bezeichnet - können auch ohne Druck, also bei einer massiven Verletzung des Reifens, weiterfahren - Reifenwechsel oder Dichtmittel sind passé.! Bei diesen Reifen wurde die Reifenflanke so verstärkt, dass sich der Reifen zur Not auch auf diesen Gummiwülsten abstützen kann. Dadurch ist ein solcher Reifen ca. 1 kg schwerer. Er wird ohne Druck weniger heiß. Bei Tempo 80 garantieren die Hersteller eine Reichweite von ca. 100 km, genug also, um problemslos die nächste Werkstätte zu erreichen. Das funktioniert so gut, dass man beim Fahren den Druckverlust gar nicht bemerkt, nur bei offenem Fenster ist das charakteristische Geräusch der flach abrollenden Reifenlamellen zu hören.
Daher dürfen diese Reifen nur auf Fahrzeugen verwendet werden, die mit einem Reifendruck-Kontrollsystem ausgestattet sind. Eine Nachrüstung für ältere Fahrzeuge gibt es bisher nicht, da die festeren Flanken weniger Fahrkomfort bedeuten würden, wenn das Fahrwerk und die Karosserie nicht auf diese Härte abgestimmt sind
 
Deutliche Gewichtsersparnis, mehr Sicherheit beim Fahren, weniger Risiko durch Entfall des Reifenwechsels vor Ort, Einsatz auf handelsüblichen Felgen und bewährte Profile – das sind die Argumente, die vermutlich alle Autobauer mittelfristig von dem Konzept überzeugen werden. Und Reifen mit Notlaufeigenschaften werden dann fast so pannensicher sein wie früher die Holzräder.
ACHTUNG: Nach Auskunft einiger unserer Kunden gibt es (leider) Werkstätten, die die Tatsache, dass diese neue Technologieneu und noch relativ unbekannt ist, nicht eben zur Freude Ihrer Kunden ausnutzen. Erkundigen Sie sich bitte immer vorher, was die Montage bzw. der Radwechsel kosten! Lt. Auskunft unserer Montagepartner sollte dafür - wenn überhaupt - nicht mehr als das Doppelte wie für den Wechsel/die Montage eines "normalen" Reifen verrechnet werden.

WAS IST SHORE-HÄRTE?
Als Shore-Härte (ShA), benannt nach dem US-Amerikaner Albert Shore, der 1915 das erste Messgerät dafür, das so genannte Durometer entwickelte, bezeichnet man die Elastizität der Gummimischung eines Reifens.
 
Damit ein Winterreifen bei tiefen Temperaturen auf Eis und Schnee gut greifen kann, muss seine Gummimischung weicher sein als bei Sommerreifen (siehe Tabelle). Doch Achtung: Markenprodukte und Billrigreifen können zwar die gleiche Härte haben, nur die Inhaltsstoffe sind verschieden - und die machen einen guten Reifen aus. Beim Nass- und Trockenbremsen zählt dann vor allem ein stabiles Profil.

BELASTUNGSINDEX Die Belastungsangabe ist ein Nummerncode, der auf die maximale Belastung eines Reifens hinweist. Die Belastungsangabe Ihres Reifens ist auf einer seiner Flanken angegeben, die Sie mit der Tabelle zu den Gewichtsangaben

GESCHWINDIGKEITSINDEX Die Geschwindigkeitsangabe ist alphabetischer Code, der der maximalen Geschwindigkeit eines Reifens entspricht. Die Geschwindigkeitsangabe Ihres Reifens ist auf einer seiner Flanken angegeben, die Sie mit der Tabelle zu den Geschwindigkeitsangaben vergleichen können.

SOMMERREIFEN Sie können das ganze Jahr über mit Sommerreifen fahren, wenn es die Nutzung Ihres Fahrzeugs, die Fahrten und das Klima Ihrer geografischen Zone ermöglichen. Der gute Zustand Ihrer Sommerreifen ist von großer Wichtigkeit. Ein stark abgenutzter Reifen besitzt eine nur geringe oder beinahe fehlende Bodenhaftung bei Regen oder Schnee. Dahingegen verfügt ein Sommerreifen auf trockener Fahrbahn über eine ausgezeichnete Bodenhaftung.

WINTERREIFEN Es wird empfohlen, von November bis einschließlich März mit Winterreifen zu fahren. Die Verwendung von Winterreifen hängt jedoch von der Nutzung Ihres Fahrzeuges, den Fahrten und dem Klima Ihrer geografischen Zone ab. Der gute Zustand Ihrer Winterreifen ist von großer Wichtigkeit, da ein abgenutzter Reifen weder auf verschneiter noch nasser Fahrbahn über eine gute Bodenhaftung verfügt. PNEUS-ONLINE empfiehlt Ihnen die Montage von 4 Winterreifen, um die Bodenhaftung Ihres Fahrzeuges im Winter zu steigern, und diese bei einer Profiltiefe von 3,5 mm zu wechseln, um weiter eine optimale Haftung auf verschneiter Fahrbahn garantieren zu können. Bitte achten Sie auch darauf, dass die Montage von Winterreifen einen maßgeblichen Einfluss auf das Verhalten Ihres Fahrzeugs und seine Straßenlage auf trockener Fahrbahn besitzt.

ALLROUNDREIFEN Ein Allroundreifen stellt einen guten Kompromiss dar, wenn Sie Ihr Fahrzeug Sommer wie Winter benutzen. Dieser Reifen eignet sich gut für sämtliche Bodenarten, bleibt jedoch ein "Allgemeinreifen". Ein Allroundreifen besitzt eine weniger gute Leistung auf trockener Fahrbahn, als ein Sommerreifen. Ebensfalls ist sein Grip auf verschneiter Fahrbahn geringer als der eines Winterreifens. Der gute Zustand Ihrer Allroundreifen ist von großer Wichtigkeit, damit deren Leistungen in allen Situationen gewährt bleiben.

RUN FLAT ODER PAX REIFEN "Anti-Pannen"-Reifen wie zum Beispiel Run Flat bei Pirelli, RFT bei Bridgestone oder Pax bei Michelin sind obligatorisch für einige Fahrzeuge die nicht über Ersatzreifen verfügen. Falls Sie nicht den passenden Reifentyp gewählt haben, kann es bei einem platten Reifen schnell vorkommen, dass Ihre Felge beschädigt wird und Sie sofortige Pannenhilfe vor Ort benötigen. Bitte beachten Sie, dass der Run Flat Reifen Ihnen ermöglicht (bei einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h und einer Strecke von maximal 200 km), den nächsten Pannendienst zu erreichen.

VERSCHLEIß DER LAUFFLÄCHE (TREADWEAR) Die Treadwear-Angabe entspricht der Verschleißgeschwindigkeit eines Reifens. Diese Angabe wird durch einen Test erhalten, der auf einer Rennstrecke auf 9600 km und unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt wird. Diese Angabe versteht sich zwischen 60 und 620, wobei der Referenzwert 100 beträgt. Beispielsweise verschleißt ein Reifen mit einem Treadwear von 50 zweimal so schnell, wie ein normaler Reifen, wobei ein Reifen mit einem Treadwear von 420 4,2 Mal langsamer verschleißt.

WECHSEL EINES EINZIGEN REIFENS Wenn Ihre Reifen einen minimalen Verschleiß aufweisen, d.h. die Hauptrillen Ihre maximale Höhe besitzen, Sie jedoch einen geplatzten oder durch Unfall beschädigten Reifen wechseln müssen, ist es wichtig, dass Sie diesen durch denselben Reifen ersetzen. Der neue Reifen sollte dieselben Eigenschaften wie der alte aufweisen und derselben Marke sein, profil- und strukturgleich und über identische Geschwindigkeits- und Gewichtsangaben verfügen, sowie selbstverständlich auch die gleiche Größe besitzen.

Vorschrift der Straßenverkehrsordnung:
"Der Unterschied zwischen der Tiefe der Hauptrillen von zwei auf derselben Achse montierten Reifen darf 5 Millimeter nicht überschreiten."

EINFAHREN UND VERSCHLEIß Jeder neue Reifen benötigt eine gewisse Einfahrzeit. Das Einfahren setzt eine gemäßigte Geschwindigkeit während den ersten 200 bis 300 Kilometern voraus, um die Leistung der Reifen auf Langzeit zu verbessern. Es wird empfohlen, auf den ersten Kilometern weder stark zu beschleunigen noch zu bremsen, um den neuen Reifen Ihre Fahrweise anzupassen. Wenn Ihr alter Reifensatz bereits stark abgenützt war, beachten Sie bitte, dass sich das Verhalten Ihres Fahrzeugs mit neuen Reifen ändert, selbst bei identischer Marke und Typ.

KONTROLLE DES REIFENVERSCHLEIßES
Bei Kontrolle des Reifendrucks ist es ebenfalls notwendig, den Verschleiß der Lauffläche zu kontrollieren. Auf der Reifenflanke befinden sich TWI-Indikatoren, die auf die Verschleißanzeiger hinweisen. Der Reifen darf nicht bis zum, in das Profil eingearbeiteten, Verschleißanzeiger abgefahren werden und sollte einen gleichmäßigen Verschleiß auf der gesamten Fläche aufweisen. "Der Verschleißanzeiger von 1,6 Millimeter weist auf die gesetzlich vorgeschriebene Minimalhöhe des Reifenprofils hin".

GLEICHMÄßIGER REIFENVERSCHLEIß Die Position der Räder (Geometrie, Radstand) und Ihr Fahrstil können eine unterschiedliche Abnüztung jedes Reifens zur Folge haben. Um eine gleichmäßige Abnützung Ihrer Reifen zu erzielen, wird empfohlen, alle 5000 bis 10000 km die Vorderräder mit den Hinterrädern auszutauschen. Die Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass zwei Reifen, die auf dieselbe Achse montiert werden, nicht mehr als 5 mm Tiefenunterschied zwischen den Hauptrillen aufweisen dürfen.  

MONTAGE UND DEMONTAGE IHRER REIFEN Die Montage und Demontage Ihrer Reifen müssen mit Sorgfalt von speziell geschulten Fachleuten mit der entsprechenden Ausrüstung ausgeführt werden. Vor der Demontage eines Reifens ist es

ACHSGEOMETRIE Eine Inspektion der Geometrie kann erforderlich sein, da diese sich ein wenig verstellen kann, zum Beispiel nach einem Bordrandaufprall. Eine korrekte Geometrie verlängert die Lebensdauer Ihrer Reifen, verbessert die Straßenlage Ihres Fahrzeugs und erlaubt Treibstoffeinsparungen. Eine schlechte Geometrie ist beim Fahren nicht leicht festzustellen. Darum empfiehlt PNEUS ONLINE eine Inspektion der Geometrie bei jedem Reifenwechsel. Beachten Sie, dass das Verhalten Ihres Fahrzeugs und Ihre eigene Sicherheit bei einer verstellten Geometrie in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Die Geometrie muss neu eingestellt werden, wenn Sie Folgendes feststellen :
übermäßiger Abrieb von Innen- oder Außenrändern der Reifen, Tendenz, beim Beschleunigen nach einer Seite und beim Bremsen nach der anderen zu ziehen, Tendenz, bei gleich bleibender Geschwindigkeit auf ebener Strecke nach rechts oder nach links zu ziehen, eine gewisse Härte bei der Lenkung, nicht mehr richtig zentriertes Lenkrad, die Räder kommen nach einer Kurve nicht schnell in die "gerade Linie" zurück.

REIFENSCHÄDEN Auch unsere modernen Reifen, die im allgemeinen als unzerstörbar gelten, sind nicht gegen Gebrauchsschäden geschützt. Es kommt dann zu einem schleichenden Luftverlust, zum Anrosten der Stahldrähte im Gürtel oder zum Ablösen von Profilstücken. Eindeutige Signale für einen beschädigten Reifen sind z.B. eingedrungene Nägel, Risse, Beulen oder Beschädigungen an der Lauffläche. Unregelmäßige Abnutzung der Radlaufflächen deuten auf eine ungenaue Abstimmung des Fahrwerks oder der Lenkung hin.
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Reifen auf die o.g. Alarmsignale. Vergessen Sie nicht, dass jeder Reifen auch eine Reifeninnenseite hat, die nur vom Reifenfachmann kontrolliert werden kann. Lassen Sie Ihre Reifen mindestens 4 mal im Jahr vom Fachmann auf die allgemeine Tauglichkeit kontrollieren.

LUFTDRUCK DER REIFEN Wenn bei einem Autoreifen der Luftdruck fehlt, geht der Kontakt zur Straße verloren. Der Kraftstoffverbrauch erhöht sich und die innere Zerstörung des Reifens geht schneller voran. Deshalb kontrollieren Sie mindestens alle 2 bis max. 4 Wochen Ihren Luftdruck an der Tankstelle!
Kontrollieren Sie den Luftdruck regelmäßig. Dies sollte immer im kalten Zustand der Reifen passieren. Schon bei geringer Erwärmung der Reifen sind die Angaben bei der Luftdruckprüfung ungenau. Ersetzen Sie bitte verlorene Ventilkappen immer sofort nach dem Bemerken. Schrauben Sie die Ventilkappen fest auf und kontrollieren Sie die Gummiventile auf eine eventuelle Beschädigung am Ventilsitz. Bei Winterreifen empfiehlt sich in der Regel eine Erhöhung des Luftdruckes um 0,2 bar gegenüber dem Wert des Sommerreifens. Auch der Luftdruck vom Reserverad sollte regelmäßig kontrolliert werden. Grundsätzlich gilt: in den Reservereifen ca. 0,5 bar mehr Luft einzufüllen.